„Ohne Zusatzstoffe“ – Stärke und funktionale Vielfalt

Moderne Stärkeherstellungsprozesse erlauben nicht nur die Produktion gewöhnlicher nativer Stärken aus Mais, Weizen, Kartoffeln oder Maniok sondern können auch das Spektrum der kommerziell erzeugten nativen Stärken um Spezialitäten wie Erbsen- und Reisstärke, Amylopektinstärken oder Stärken mit hohem Amylosegehalt erweitern. Die funktionale Vielfalt dieser nativen Stärken kann durch physikalische und enzymatische Methoden der Stärkemodifizierung nochmals erweitert werden. Diese breite Palette funktionaler nativer Stärken ohne Zusatzstoff Kennzeichnung verdrängen nach und nach chemisch modifizierte Stärken mit E-Nummer von den Listen der Inhaltsstoffe moderner industriell verarbeiteter Lebensmittel und Fertiggerichte.

Radeloff, M.A.; Beck, R.H.F. (2016): Clean label – starches and their functional diversity. Sugar Industry 141 (4), 209-215

Editor

Dr Radeloff is an internationally experienced carbohydrate chemist from Hamburg University specialised in the field of industrial business to business markets.

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